Bildungspraxis

Hier finden sich Themen für Vorträge, Workshops und Seminare, die ich aktuell im Bereich der Erwachsenenbildung anbiete. 

Vortragsthemen 2022

Die Talk-Formate liefern Impulse zu aktuellen Themenbereichen oder spezifischen Inhalten.

Visueller Aktivismus mit Instagram

Visuelle Medien für gesellschaftlichen Wandel einsetzen

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Instagram steht in der Kritik, rückwärtsgewandten Diskursen und Praktiken Vorschub zu leisten. Aber: Lässt sich die soziale Plattform auch für emanzipatorische Politik gebrauchen?

Der Vortrag eröffnet Perspektive auf die Faktoren, mit deren Hilfe sich emanzipatorische Politik mit sozialen Medien umsetzen lässt. Anhand aktueller Beispiele aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum werden erfolgreiche Strategien für politische Kommunikation auf Instagram vorgestellt. Zugleich wird Instagram als profitorientierte Plattform thematisiert, die politische Diskurse und Praktiken reguliert. Den ermöglichen und beschränkenden Aspekten der politischen Kommunikation auf Instagram geht der Vortrag nach.

Formate: Keynote, Vortrag mit Diskussion, Impulsvortrag, Podiumsbeitrag

Politik mit sozialen Medien

Politische Kommunikation in sozialen Medien erfolgreich umsetzen

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Der Vortrag beleuchtet das Thema "Politische Kommunikation in sozialen Medien" aus einer wissenschaftlich fundierten und zugleich anwendungsorientierten Seite. Gleich vorweg: Der Vortrag liefert keine Tipps für erfolgreiche Kommunikation auf bestimmten Plattformen. Vielmehr lernen Sie politische Kommunikation im breiten Kontext der Öffentlichkeit im Digitalzeitalter kennen. In diesem Vortrag erhalten Sie grundlegende Impulse, um politische Kommunikation mit sozialen Medien nachhaltig umzusetzen.

Politik mit Bildern

Die Macht von Medienbildern besser verstehen

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Der interaktive Vortrag vermittelt Kenntnisse, um die Macht von Medienbildern besser zu verstehen. Anhand interessanter Beispiele wird zunächst veranschaulicht, wie unterschiedlich Bilder wahrgenommen werden. Darauf aufbauend wird gezeigt, wie mediale Akteure trotz dieser Mehrdeutigkeit versuchen, ihre Botschaften durchzusetzen. 

Neben der Vermittlung von grundlegendem Wissen lebt der Vortrag von Medienbeispielen, wahlweise zu folgenden Themenfeldern: 

  • tagespolitische Debatten (Fokus: Politik, Wirtschaft)
  • Gender und Diversity
  • Religion
  • Integration, Flucht und Migration

Handy-Videos von Geflüchteten als visuelle Politik

Neue Bilder von Flucht und Migration

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Bilder von Geflüchteten, die das Mittelmeer in Booten überqueren. Thematisiert werden also jene Bildproduktionen, die Geflüchtete selbst aufnehmen und auf digitalen Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok öffentlich teilen.  Bekannte Bilder, bei denen in westlichen Diskursen zwei Narrative dominieren: Invasion und Bedrohung der sozialen und wirtschaftlichen Ordnung der Europäischen Union einerseits oder humanitäre Krise andererseits. Aber was passiert, wenn Handy-Videos von Geflüchteten diese Bilderwelten verstören? Der Vortrag thematisiert Bilder von Flucht und Migration, die in westlichen Diskursen oft unbeachtet bleiben: Videos von Menschen aus dem Globalen Süden, die mit Booten das Mittelmeer nach Europa überqueren. Anstelle eines westlichen Blicks auf Fluchtbewegungen machen sie Bilder sichtbar, die jenseits humanitärer Krisen vs. einer Bedrohung der "Festung Europa" liegen.

Formate: Fachvortrag, Impulsvortrag

Referenzen: Das ...

Workshopthemen 2022

Gender- und diversitätssensible Kommunikation für Social Media

Wie können wir in sozialen Medien so kommunizieren, dass sich alle Menschen angesprochen und anerkannt fühlen? Das "Gendern" ist hier erst der Anfang. 

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Im Workshop erproben und diskutieren wir Strategien, mit deren Hilfe sich diversitätssensible Kommunikation in sozialen Medien umsetzen lässt.


Der Workshop richtet sich an jüngere Menschen, die neben gendersensibler Sprache noch weitere Politiken und Strategien für emanzipatorische Kommunikation kennenlernen möchten.

Re:framing Gender

Geschlechtergerechte Kommunikation verstehen und umsetzen

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Im Workshop erproben wir Konzepte und Politiken, mit denen 

sich geschlechter- und diversitätssensible Kommunikation umsetzen lassen. Mithilfe spielerischer Übungen werden konkrete Strategien und Praktiken vorgestellt und praktisch angeeignet. 

Inhalte: 

  • Geschlechterstereotype überwinden
  • Gender-Frames neu setzen
  • Gender-Diskurse aufbrechen
  • Sichtbarkeit herstellen

Bildkompetenz für die politische Bildung

Der Umgang mit Bildern erscheint oft selbstverständlich, will aber gelernt sein.

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In der politischen Bildung arbeiten wir häufig mit visuellen Medien. Visuelle Materialien werden dabei oft ganz selbstverständlich genutzt. In dem Workshop werden visuelle Kompetenzen für den Einsatz von Bildern in der medialen und politischen Bildungsarbeit angeeignet. Mittels Methoden der Bildanalyse wird verdeutlicht, wie sich diese Werkzeuge für die eigene politische und mediale Arbeit nutzen lassen. Ziel ist ein kompetenter und verantwortlicher Umgang mit visuellem Material im Digitalzeitalter.

Visuelle Kompetenz für die Hochschullehre

In Lehre und Forschung arbeiten wir häufig mit visuellen Medienangeboten und Bildern.

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Wir nutzen Fotografien, Zeitschriftenbeiträge oder Videos für Vorträge, Präsentationen oder Lehrveranstaltungen. Von Studierenden als auch Lehrenden werden Bilder eingesetzt um Handouts, Lehrmaterialien oder Seminar- und Abschlussarbeiten zu gestalten. Allerdings lauern dabei zahlreiche rechtliche, ethische und ästhetische Fallstricke, die es zu bedenken gilt. In dem Workshop werden visuelle Kompetenzen für den Einsatz von Bildern in der Hochschullehre erarbeitet. Die Schwerpunkte liegen einerseits auf der Ästhetik und andererseits auf der Ethik des Bildgebrauchs: Wie finden wir das richtige Bildmaterial für unsere Projekte und welche ethischen und rechtlichen Aspekte müssen berücksichtigt werden? Anhand von konkreten Beispielen lernen die Teilnehmenden, Bilder in der eigenen Arbeit kompetent und verantwortlich einzusetzen.

Seminarthemen 2022

Seminare vermitteln Fachwissen aus der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Es handelt sich um mehrtägige Veranstaltungen, die vor allem an Universitäten und Fachhochschulen angeboten werden (aktuell an der Freien Universität Berlin und der Universität Salzburg).

Visuelle Kommunikation und Ungleichheit

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In der Kommunikationswissenschaft mag die Forschung zu visueller Kommunikation im Vergleich zu textbasierter Kommunikation noch immer eine geringere Rolle spielen. Dass Fragen der Bildlichkeit und der Visualität für das Fach randständig seien, wird heute allerdings kaum noch jemand behaupten. Aufgrund der Digitalisierung und der ebenso globalen wie massenhaften Verbreitung von Bildern kommt der Erforschung von medial vermittelter visueller Kommunikation eine besondere Bedeutung zu. Die visuelle Kommunikationsforschung ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das Wissen zur Entwicklung und Bedeutung visueller Kommunikation bereitstellt, wobei ein besonderer Fokus auf Kommunikation mit und durch medial vermittelte Bilder liegt. 

Wandel visueller Formen und Formate im Journalismus

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Vom Porträt zum Selfie, von der Tagesschau zur Instagram-Story. Das Seminar beschäftigt sich mit dem Wandel von Formen bzw. Formaten im Journalismus. Dieser Wandel wird nicht als tiefgreifender Umbruch diskutiert, sondern als kontinuierliche gegenseitige Transformation von älteren und neueren Medien. Wir beschäftigen uns im Seminar also weniger mit den Inhalten von journalistischen Medienangeboten, sondern vielmehr mit den visuellen Formen und Formaten und deren Bedeutungs- und Wissensproduktion. Der Fokus ist dabei qualitativ ausgereichtet. Wir arbeiten also mit qualitativen, nicht-standardisierten Methoden, Konzepten und Werkzeugen. 


Visuelle Medienbildung

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Im Journalismus und vielen anderen mediennahen Branchen stehen die Menschen vor der Herausforderung, mit Bildern zu arbeiten. Moderne Gesellschaften scheinen durch einen ständigen Fluss von Bildern geprägt zu sein. Der Umgang mit ihnen ist für uns oft eine Selbstverständlichkeit. Gleichzeitig gibt es viele Mythen über visuelle Kommunikation und Bilder: Zum Beispiel die Vorstellung, dass journalistische Fotografien die Realität abbilden oder dass Bildmanipulationen ausschließlich ein Phänomen des digitalen Zeitalters seien. Visuelle Medienbildung ist eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe, Handlungsfähigkeit und  Selbstbestimmung in einer digitalen Welt.